Die aktuellsten Beiträge zu unseren Projekten, Baufortschritten und unserem Team gibt es immer auf LinkedIn. Daher am besten direkt folgen und miterleben, was sich in der Welt von Grimm und Partner bewegt: Interessante Projekteinblicke, jede Menge spannende Hinter-grundinformationen und natürlich aktuelles Bild- und Videomaterial von unseren Baustellen.
10/2026
Baufortschritt Talbrücke Pilsach
Seit Jahresbeginn läuft der Ersatzneubau der Talbrücke Pilsach auf der A3 zwischen Nürnberg und Regensburg. Für den 645 m langen Ersatzneubau führen wir als Prüfgemeinschaft mit dem Büro Mensinger Stadler die statisch-konstruktive sowie die geometrische Prüfung durch, wobei von uns alle Unterbauten bearbeitet werden. Neben der bestehenden Brücke wird zunächst ein Teilbauwerk in Seitenlage errichtet, ehe die Verkehrsumlegung erfolgt und das Bestandsbauwerk rückgebaut wird, um Platz für die Unterbauten der neuen Brücke zu schaffen. Nach Herstellung des zweiten Überbaus folgt am Ende noch der komplexe Querverschub des ersten Überbaus von der Seitenlage in die Endlage.
Aktuell erfolgt die achsweise Herstellung der Pfeiler in Seitenlage, während parallel am Widerlager und Taktkeller bereits der erste Takt des Überbaus sowie der Vorbauschnabel montiert wird. Nach Abschluss der Arbeiten erfolgt noch diesen Monat der erste Verschub. Die Bilder zeigen eindrücklich den großen Baufortschritt der letzten Wochen sowie unseren Baustellenbesuch im Rahmen unserer bürointernen Sommerexkursion im vergangenen August. Wir freuen uns auf die weiterhin gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten, um eines der aktuell größten Brückenbauvorhabens auf Bayerns Autobahnen erfolgreich umzusetzen.
📸 Bildquellen: Firmengruppe Max Bögl / Johannes Schardt






09/2026
Ersatzneubau Brücke über die Bahn in Dinkelsbühl
Im mittelfränkischen Dinkelsbühel sind wir seit Anfang des Jahres an einer Baumaßnahme im Zuge der St 2220 beteiligt. Im Auftrag des StBa Ansbach führen wir die statisch-konstruktive Prüfung des Ersatzneubaus der Brücke über die Bahnlinie Dombühl - Wilburgstetten durch, welche eine bestehende Bogenbrücke ersetzt.
Das neue pfahlgegründete Bauwerk wurde mit fünf 28 m langen Spannbetonfertigteilen errichtet, welche Anfang des Monats eingehoben wurden. Im nächsten Schritt erfolgt die Herstellung der Ortbetonergänzung. Zukünftig soll die darunter verlaufende zwischenzeitlich stillgelegte Bahnstrecke wieder in Betrieb genommen werden.
Die nachfolgenden Bilder zeigen die Herstellung der Widerlager und den Einhub der Fertigteile, wobei die stillgelegte Bahnstrecke als Kranstandort und Materiallager diente. Die Fertigstellung des Bauwerks ist bis Ende des Jahres vorgesehen.




08/2026
Sommerexkursion des Teams von Grimm und Partner
Bei unserer diesjährigen Sommerexkursion besuchten wir Anfang August mit einem Teil des Teams zwei unserer aktuell laufenden Großbrückenprojekte: Die Talbrücken Pilsach und Thulba. In beiden Projekten führen wir die statisch-konstruktive Prüfung der Unterbauten, Verbauten und Baubehelfe/Provisorien in Seitenlage und für den Querverschub durch und es ist immer wieder beeindruckend, das in der Vergleichsrechnung und am Plan Geprüfte auch in der realen Umsetzung zu sehen.
Zunächst ging es zur Talbrücke Pilsach auf der A3 bei Neumarkt, wo wir von der ausführenden Firma Max Bögl über die Baustelle geführt wurden. Dabei konnten wir die unterschiedlichsten Arbeiten an den jeweiligen Achsen beobachten: Herstellung von Bohrpfählen, Bewehrungsarbeiten an Pfahlkopfplatte, Widerlager und Pfeilerschaft, Aufbau der Montage- und Verschubeinrichtungen im Taktkeller und Erdarbeiten zur Vorbereitung in weiteren Achsen. Besonders imposant: Durch das Begehen des Baugeländes von einem zum anderen Ende bekommt man nochmal ein eigenes Gefühl, in welcher Dimension dieses Bauwerk liegt (Gesamtlänge knapp 650 m).
Im Anschluss besuchten wir die Talbrücke Thulba auf der A7 zwischen Würzburg und Fulda. Hier wurden wir durch die Firma Adam Hörnig über das Baugelände geführt und konnten uns unter anderem die inzwischen teilweise fertiggestellten Querverschubbalken zwischen Seitenlage und Endlage inklusive dazwischen liegender Hilfsunterstützung sowie die Bewehrungsarbeiten der Fahrbahnplatte des Überbaus anschauen . Auch diese Baustelle weist beeindruckende Dimensionen auf, insbesondere durch die bis zu 50 m hohen Pfeiler.
Am Abend ging es dann nach Randersacker in der Nähe von Würzburg, wo sich unsere Unterkunft befand. Beim dortigen Uferweinfest ließen wir bei erlesenen Weinen und leckerem Essen den ereignisreichen Tag ausklingen (Ok, bei manchen ging es vielleicht auch etwas länger). Am zweiten Tag stand eine Stadtbesichtigung in Würzburg sowie eine Schifffahrt auf dem Main auf dem Programm. Nach einer weiteren Übernachtung ging es dann wieder zurück nach München.
Wir bedanken uns bei Fa. Bögl und Hörnig für die äußerst interessanten Baustellenführungen und freuen uns über eine sehr gelungene Zeit mit dem Team auch abseits des Büroalltags.








08/2026
Großprojekt B10 Ulm - Tunnel Blaubeurer Tor
Seit knapp einem Jahr sind wir in eines der größten innerstädtischen Bauvorhaben im süddeutschen Raum involviert: Die Erneuerung der B10 in Ulm rund um das Blaubeurer Tor und die Wallstraßenbrücke, welche die Hauptverkehrsachse der Städte Ulm und Neu-Ulm in Nord-Süd-Richtung bildet und mit einer täglichen Verkehrsstärke von bis zu 86.000 Fahrzeugen eine enorme Bedeutung weit über die Stadtgrenzen hinaus besitzt. Im Zuge des Projekts wird einerseits die Wallstraßenbrücke über die Gleisanlagen der DB durch einen Ersatzneubau erneuert, andererseits die Brücke über das Blaubeurer Tor zurückgebaut und im Sinne eines modernen innerstädtischen Verkehrsbildes in einen Tunnel unter den bestehenden Verkehrsknotenpunkt verlegt. Für den Tunnel Blaubeurer Tor führen wir im Auftrag der Stadt Ulm die statisch-konstruktive Prüfung durch.
Die Herstellung des zweizelligen Tunnels erfolgt abschnittsweise sowohl in Deckelbauweise als auch in offener Bauweise innerhalb einer mittels Bohrpfahlwand umschlossenen Baugrube. Insgesamt werden 18 Tunnelblöcke in offener Bauweise und 3 Tunnelblöcke in Deckelbauweise hergestellt. Dabei gilt es stets verschiedene Verkehrsführungen zu berücksichtigen, um den Knotenpunkt Blaubeurer Tor auch während der Bauzeit verkehrlich nutzen zu können. Hinzu kommen 53 m bzw. 45 m lange Portalbereiche sowie weiterführende Stützwände an den Enden des Tunnels.
Auf den Bildern bekommt man einerseits einen Eindruck von der Größe des gesamten Bauvorhabens, andererseits sieht man die ersten Fortschritte im Bereich des Tunnels, nachdem die alte Brücke über das Blaubeurer Tor bereits zurückgebaut wurde. Aktuell laufen die Arbeiten für die Bohrpfahlwände, welche nicht nur der Baugrubensicherung dienen, sondern in Teilen später auch Bestandteil der Tragstruktur des Tunnels werden. Im Bereich der Deckelbauweise wurden die Primärstützen in der Mittelachse des Tunnels hergestellt, welche während des Aushubs die Decke tragen.
Durch ein gutes Zusammenwirken aller Beteiligten ist trotz der beengten räumlichen Verhältnisse zu jeder Zeit eine Verkehrsführung sichergestellt, bis im Jahr 2029 der neue Verkehrsknoten eröffnen wird.





06/2026
Ersatzneubau Talbrücke Pfädchensgraben A61 Koblenz - Mannheim
Die 531 m lange Talbrücke Pfädchensgraben überquert ein in der Nähe von Bad Kreuznach gelegenes Tal und wird im Zuge des 6-streifigen Autobahnausbaus durch den Hunsrück als 11-feldriger Durchlaufträger mit den Stützweiten 40 m – 9 x 50 m – 40 m ausgeführt. Beide Fahrtrichtungen verlaufen auf zwei separaten Überbauten, die als einzellige Hohlkästen in Mischbauweise (Spannglieder im nachträglichen Verbund sowie externe Spannglieder) ausgeführt werden. Eine Besonderheit des Bauwerks ist die Lage im Grundriss in einer S- förmigen Kurve mit entsprechender Variation der Querneigung.
Die Herstellung des Überbaus erfolgt mittels einer Vorschubrüstung, welche aus zwei räumlichen Fachwerkträgern besteht, die jeweils unterhalb der beiden Überbaustege angeordnet sind. Die Auflagerung der Vorschubrüstung erfolgt durch eine Aufhängung im Bereich der Koppelfuge des zuletzt hergestellten Überbauabschnittes sowie auf der Pfeilerauflagerung mit Steckträgern am Pfeiler.
Sowohl die bautechnische Prüfung des anspruchsvollen Spannbetonüberbaus für Bau- und Endzustand als auch der komplexen Vorschubrüstung erfolgt von unserem Team im Auftrag der Autobahn GmbH West. Das erste Teilbauwerk ist bereits fertiggestellt und befindet sich unter Verkehr. Aktuell läuft der Rückbau der Bestandsbrücke, ehe der Neubau des zweiten Teilbauwerks beginnt.
Die Bilder zeigen Aufnahmen der Herstellung des ersten Teilbauwerks sowie des fertiggestellten Bauwerks vor und nach der Verkehrsumlegung. Wir freuen uns auf den weiteren Baufortschritt dieses für die Region sehr wichtigen Infrastrukturprojekts und die weitere Zusammenarbeit mit allen Projektbeteiligten.







05/2026
Aktuelles aus dem Bereich Nachrechnungen
Neben unseren Neubauprojekten beschäftigen wir uns auch weiterhin intensiv mit Bauwerken des Bestands, denn bekanntermaßen stehen gerade die Bestandsbrücken in unserem Land unter besonderer Beobachtung. Mittels Nachrechnungen gemäß Nachrechnungsrichtlinie, die wir sowohl als Aufsteller als auch als Prüfer für unsere Auftraggeber durchführen, werden die Bauwerke für heutige Lastmodelle und aktuell gültige Normen nachgewiesen und dabei potenzielle Defizite ermittelt, die im Anschluss mittels Ertüchtigungen und Verstärkungen behoben werden müssen, um die Benutzbarkeit auch in der Zukunft sicherzustellen. Seit längerem begleiten wir bereits in diesem Bereich die 675 m langen Innbrücke Suben auf der A3 am Grenzübergang zu Österreich. Die Nachrechnung der im Freivorbau hergestellten Hohlkastenbrücke nach Stufe 1 und 2 ist inzwischen abgeschlossen, im nächsten Schritt erfolgen nun die Planung und Nachweise der Verstärkungsmaßnahmen. Für die Autobahn GmbH Niederlassung West haben wir die Nachrechnung der 190 m langen Talbrücke Erlenbruch auf der A661 in Frankfurt am Main durchgeführt, wobei aufgrund des jüngeren Bauwerksalters erfreulicherweise keine Verstärkungen notwendig werden. Auch für Straßen NRW sind wir aktuell im Zuge der Nachrechnung einer Brücke über die Emscher und einer DB Strecke tätig.




04/2026
Baufortschritt Talbrücke Römershag
Bei der Talbrücke Römershag auf der A7 Würzburg - Fulda hieß in den vergangenen Wochen Baufortschritt ausnahmsweise mal, dass man weniger statt mehr sieht. Denn im Zuge des Rückbaus des Bestandsbauwerks verkürzte sich der Überbau Feld um Feld, die Stützen verschwanden und das Tal kam mehr und mehr zum Vorschein. Für den anstehenden Ersatzneubau musste zunächst Platz geschaffen werden, da dieser an selber Stelle errichtet wird, während der Verkehr auf dem noch bestehenden zweiten Teilbauwerk weiterrollt.
Der ausgediente Spannbeton-Hohlkasten mit seinen 30 m hohen Pfeilern ist mittlerweile größtenteils rückgebaut worden. Die dafür nötige Vorschubrüstung schob sich feldweise in Richtung Widerlager. Für die Auflagerung der Vorschubrüstung waren Verstärkungen an den Pfeilern und Fundamenten erforderlich. Zur Sicherung der Bestandspfeiler in den Abbruchzuständen waren Seilabspannungen der Pfeiler erforderlich. Dies zeigt eindrucksvoll die Herausforderungen beim Abbruch von Brücken, denen wir uns mit unserer Expertise auch in diesem Bereich gerne stellen. Wir prüfen Abbruch und Neubau zusammen mit Prof. Mensinger (Mensinger Stadler Ingenieure) in statisch-konstruktiver Hinsicht.




03/2026
35. Dresdner Brückenbausymposium
Am 18. und 19.03. besuchten wir mit einem Teil unseres Brückenbauteams das 35. Dresdner Brückenbausymposium. Bei der wieder einmal sehr gelungenen Veranstaltung mit inzwischen fast 1.700 Besucher*innen aus allen Bereichen des Brückenbaus (Straßenbaubehörden, Planungs- und Prüfbüros, Baufirmen, Forschung und Produktentwickler) stand neben zahlreichen interessanten Vorträgen aus Forschung und Praxis vor allem der fachliche Austausch und das Vernetzen mit Kolleg*innen des Brückenbaus im Fokus.
Wie immer bereitete es große Freude, zahlreiche aus aktuellen und vergangenen Projekten bekannte Gesichter wiederzutreffen, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende zu intensivieren.
Herzlichen Dank an das Organisationsteam für die hervorragenden zwei Tage, wir freuen uns bereits aufs nächste Jahr.




02/2026
Baustellen-Update Talbrücke Thulba
Es geht in großen Schritten voran auf einer der größten Brückenbaustellen Bayerns auf der A7 Würzburg-Fulda. Der 460 m lange Überbau der zukünftigen Richtungsfahrbahn Würzburg hat nach mehreren Verschubvorgängen inzwischen sein Ziel erreicht. Parallel dazu wachsen die Pfeiler der Richtungsfahrbahn Fulda sowie die Hilfspfeiler für den Querverschub in die Höhe, welcher den aktuell in Seitenlage befindlichen Überbau in Endposition bringen wird. Aus der Luft ergeben sich imposante Bilder des Baufortschrittes. Wir freuen uns auf die weitere erfolgreiche Zusammenarbeit mit allen Beteiligten im Rahmen der statisch-konstruktiven Prüfung.
📸Dominik Göbel (Stutz GmbH)




01/2026
Ersatzneubau Hauptbahnhofbrücke Hanau
In direkter Nähe zum Hanauer Hauptbahnhof läuft seit letztem Jahr der Ersatzneubau der Hauptbahnhofbrücke. Die Baumaßnahme, für die wir in Partnerschaft mit Martin Mensinger /Mensinger Stadler Ingenieure die Prüfingenieurleistungen im Auftrag der Stadt Hanau durchführen, umfasst den Abbruch der bestehenden Brücke sowie den Ersatzneubau über die zentralen Gleisanlagen der DB. Die 1958 errichtete ca. 120 m lange Spannbetonbrücke bestand aus einer Hohlkörperplatte, welche in Längsrichtung über 6-Felder verlief und längs und quer vorgespannt war. Der Abbruch erfolgte bereits vor einem Jahr in zwei mehrtägigen Sperrpausen durch Ausheben der bis zu 220 t schweren Segmente. Aufgrund der engen zeitlichen Rahmenbedingungen und der Interaktion unterschiedlichster Beteiligter war eine präzise Planung und Abstimmung unerlässlich. Mit unserer Expertise im Abbruch von Bestandsbrücken konnten wir uns diesen Herausforderungen erfolgreich stellen.
Der Neubau besteht aus zwei einfeldrigen integralen Stahlverbundrahmen mit Stützweiten von 52,50 m und 45,65 m, wobei die VFT-Träger ebenfalls per Kran eingehoben wurden. Die Gründung erfolgt über Bohrpfähle. Für die temporäre Verkehrsführung war zunächst die Herstellung umfangreicher Verbauten und Fangedämme erforderlich. Des Weiteren wurden pfahlgegründete Winkelstützwände und Rampenbauwerke errichtet. Auch für all diese Maßnahmen wurde die statisch-konstruktive Prüfung von unserer Prüfgemeinschaft erfolgreich durchgeführt. Die Gesamtmaßnahme ist inzwischen weit fortgeschritten und nähert sich ihrer Fertigstellung. Wir freuen uns, einen Beitrag zur Sicherstellung zentraler städtischer Infrastruktur geleistet zu haben.




01/2026
ÖPP A3 - Erfolgreicher Projektabschluss der Ingenieurbauwerke
Die A3 Nürnberg- Frankfurt, eine der Hauptverkehrsadern im süddeutschen Raum, wurde auf einer Länge von 76 Kilometern zwischen dem Autobahnkreuz Biebelried und dem Autobahnkreuz Fürth/Erlangen ausgebaut. Im Rahmen eines ÖPP-Projektes (Öffentlich Private Partnerschaft) erfolgte hier seit 2020 der 6-streifige Ausbau, welcher nun in der finalen Phase des Straßenbaus ist und in Teilen bereits für den Verkehr freigegeben wurde.
Für die Autobahn GmbH waren wir an den beiden größten Brückenbauwerken des Abschnitts ebenso wie an drei weiteren Brücken und acht Regenrückhaltebecken beteiligt, für die wir die Prüfingenieurleistungen in der Ausführungsplanung durchgeführt haben. Neben den Bauwerken im Endzustand erfolgte die statisch-konstruktive Prüfung aller Baubehelfe, Traggerüste, Verbauten sowie des Abbruchs der Bestandsbrücken. Die Vielfalt der zu berücksichtigenden Aspekte und statischen Fragestellungen allein innerhalb dieses Projekts unterstrich für uns wieder einmal die Faszination des Brückenbaus, welche durch unser erfahrenes Team in eine erfolgreiche Bauausführung umgesetzt wurde.
BW 378a Aurachtalbrücke: 296 m Länge, 2-stegiger Spannbeton-Plattenbalken
BW 360c Flutbrücke Aisch: 128 m Länge, 2-stegiger Spannbeton-Plattenbalken
BW 360b Aischbrücke: 46 m Länge, 3-stegiger Spannbeton-Plattenbalken
BW 371c Membach: 8 m Länge, Stahlbetonrahmen
BW 374b Bimbach: 6 m Länge, Stahlbetonrahmen
Für die gute und stets konstruktive Zusammenarbeit mit allen Beteiligten seitens Auftraggeber, Planung und Bauausführung möchten wir uns recht herzlich bedanken, denn nur so können Projekte dieser Größenordnung erfolgreich umgesetzt werden.





12/2025
Grimm und Partner wünscht frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!
Mit Freude blicken wir auf die Deutschlandkarte unserer Projekte, die wir dieses Jahr in den Bereichen Hoch-, Brücken- und Tunnelbau bearbeitet haben und stellen fest, dass wir auch außerhalb unserer "Heimatregion München" viele tolle Projekte in der statisch-konstruktiven Prüfung begleiten durften. Wir freuen uns darauf, im neuen Jahr weitere Punkte auf diese Karte zu setzen und überregional unsere Expertise erfolgreich einzubringen.
Wir bedanken uns bei allen Auftraggebern, Ingenieur- und Planungsbüros sowie ausführenden Baufirmen für die hervorragende Zusammenarbeit in diesem Jahr und freuen uns auf die Fortsetzung im neuen Jahr.
Zunächst einmal wünschen wir jedoch allen frohe Weihnachten, eine schöne und erholsame Zeit zwischen den Jahren und einen erfolgreichen und gesunden Start ins neue Jahr.


11/2025
Teilnahme am 29. Münchner Massivbau Seminar
Ende November fand an der TU München das alljährliche Massivbau Seminar statt. Während an der Abendveranstaltung am Donnerstag der fachliche Austausch und das Wiedersehen mit Ingenieur*innen aus der Planung, Ausführung und Bauherrenseite im Fokus stand, waren am Freitag zahlreiche spannende Vorträge zu Themen des Massivbaus auf dem Programm. Neben aktuellen Forschungsthemen und Entwicklungen in der Branche wurde über zahlreiche interessante Bauprojekte des Hoch-, Brücken- und Tunnelbaus referiert.
An beiden Tagen nahmen Teile unseres Teams teil und das Fazit war eindeutig: Wiedermal eine sehr gelungene Veranstaltung, die Oliver Fischer und das Team vom Lehrstuhl für Massivbau der TU München auf die Beine gestellt haben. Wir freuen uns bereits auf die Jubiläumsausgabe im kommenden Jahr!



11/2025
Abbruch Talbrücke Römershag
Ein oftmals unterschätzter Aspekt bei Ersatzneubauten von Brücken stellt der Rückbau der Bestandsbrücken dar, sowohl aus statischer Sicht als auch aus der Ausführungsperspektive. Nicht immer ist ein konventioneller Abbruch mit Baggern technisch möglich oder die wirtschaftlich sinnvollste Variante, auch die für spektakuläre Videos sorgende Sprengung von Brücken stößt spätestens dann an ihre Grenzen, wenn Gebäude oder erschütterungsanfällige Infrastruktur in der Umgebung liegen. In solchen Fällen erfolgt der Rückbau immer häufiger mittels Vorschubrüstung – entgegengesetzt zur damaligen Herstellungsrichtung.
Ein aktuelles Beispiel eines solch komplexen Rückbauvorgangs liefert die 322 m lange Talbrücke Römershag auf der A7 Würzburg – Fulda in der Nähe von Bad Brückenau. Die 5-feldrige Bestandsbrücke wurde im Jahr 1966 als Spannbeton-Hohlkasten abschnittsweise auf Traggerüst errichtet und überquert das Tal in bis zu 30 m Höhe. Für die Auflagerung der Vorschubrüstung wurden Vorbereitungs- und Verstärkungsmaßnahmen an den Pfeilern und Fundamenten erforderlich. Zur Sicherung der Bestandspfeiler in den Abbruchzuständen sind zusätzlich Seilabspannungen der Pfeiler erforderlich.
Wir prüfen diesen komplexen Rückbau in Zusammenarbeit mit Prof. Martin Mensinger (Mensinger Stadler Ingenieure) in statisch-konstruktiver Hinsicht. Nachdem die Vorbereitungen an den Pfeilern VI, VII und VIII größtenteils abgeschlossen sind und das Randfeld bereits konventionell abgebrochen wurde, kann in Kürze das Verfahren der Vorschubrüstung zum Rückbau des zweiten Feldes erfolgen. Im Anschluss erfolgt der Ersatzneubau an gleicher Stelle.
©️ Fotos Abbruch: Joachim Kretz, MSI




10/2025
Nachrechnung von Bestandsbrücken
Es zählt nicht immer nur der Neubau.
In unserem Arbeitsalltag beschäftigen wir uns nicht nur mit Neubauprojekten, sondern auch umfassend mit Bauwerken des Bestands. Insbesondere im Brückenbau stellt es aufgrund der hohen Baukosten oftmals die wirtschaftlichere Variante dar, Brücken zu erhalten und langfristig Sanierungs-/Ertüchtigungs-/Verstärkungsmaßnahmen durchzuführen, sofern dies die statischen Gesichtspunkte zulassen und sich die Brücken in einem noch unkritischen Zustand befinden. Einen essenziellen Schritt für die Abwägung zwischen Erhalt oder Ersatzneubau stellt hierbei die Nachrechnung von Brücken gemäß Nachrechnungsrichtlinie dar, welche wir bereits für zahlreiche Bauwerke durchgeführt haben und uns auch aktuell intensiv damit beschäftigen.
Neben der statisch-konstruktiven Prüfung der Nachrechnung der Donaubrücke Winzer (St 2125 zwischen Hengersberg und Osterhofen) führen wir aktuell auch die Nachrechnung der 675 m langen Innbrücke Suben auf der A3 am Grenzübergang zu Österreich durch. Zudem wurden von uns in diesem Jahr bereits die 190 m lange Amperbrücke Langenbach (Landkreis Freising) sowie die 305 m lange Brücke über das Mühltal (A6 Nürnberg – Amberg) nachgerechnet. Die Nachrechnung erfolgt dabei nach Stufe 1 und 2 der Nachrechnungsrichtlinie und unter Berücksichtigung zusätzlicher Betrachtungen, wie beispielsweise dem Ermüdungslastmodell ELM4.
Wir freuen uns darauf, auch zukünftig mittels durchgeführter Nachrechnungen den Straßenbaulastträgern eine fundierte Grundlage bieten zu können, um eine optimale Entscheidung im Sinne der Wirtschaftlichkeit, Tragfähigkeit und Dauerhaftigkeit für die jeweiligen Bauwerke zu treffen und eine funktionierende Infrastruktur sicherzustellen. Sollten Sie von unserer Expertise Gebrauch machen wollen, kontaktieren Sie uns gerne.




09/2025
Wir stellen ein - Werkstudent*in / Praktkant*in Bauingenieurwesen
Du studierst Bauingenieurwesen im 4. oder einem höheren Semester, interessierst dich für Statik und konstruktive Fächer wie Massivbau oder Stahlbau und möchtest erste Praxiserfahrungen sammeln? Dann bist du bei uns genau richtig!
Werde als Werkstudent*in oder Praktikant*in Teil unseres dynamischen Teams und wirke mit bei den Gebäuden, Brücken und Tunneln von morgen. Unterstütze die Projektteams bei der Durchführung computergestützter sowie manueller statischer Berechnungen und verbinde die im Studium erlernte Theorie mit der Praxis in spannenden Projekten und einem entspannten Arbeitsumfeld.
Sende uns deine Bewerbung an folgende E-Mail Adresse: info@gup-ing.de
Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

09/2025
Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp - Mehr als nur eine Flussquerung
Unsere Mitarbeiterin Sophie war vor einigen Tagen aus privaten Gründen in NRW unterwegs und konnte es sich natürlich nicht nehmen lassen, einen Abstecher bei der Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp einzuplanen. Bei Postkartenwetter hat sie uns diese tollen Impressionen des aktuellen Baufortschritts mitgebracht.
Aktuell befinden wir uns in den finalen Zügen der statisch-konstruktiven Prüfung der Unterbauten für die Strompfeiler der Brücke, auf denen später die Errichtung der bis zu 70 m hohen Pylone zum Befestigen der imposanten Schrägseile für das 380 m lange Hauptfeld über den Rhein erfolgt. Gleichzeitig schreitet der Einschub der Überbauten von beiden Rheinseiten zügig voran, während mit entsprechendem Vorlauf die weiteren Pfeilerachsen im Vorlandbereich hergestellt werden.
Auch wenn es bis zur endgültigen Verkehrsfreigabe noch einige Zeit dauern wird, freuen wir uns schon jetzt darüber, Teil dieses einzigartigen Bauwerks zu sein, welches einen leistungsfähigen Verkehrsfluss in der Metropolregion Rhein-Ruhr für die Zukunft sicherstellt.






09/2025
Neubau der Fuhrbachbrücke Brand
Im Auftrag des Staatlichen Bauamts Amberg-Sulzbach haben wir die statisch-konstruktive Prüfung der Fuhrbachbrücke Brand durchgeführt. Das Bauwerk überführt die St2181 über den Fuhrbach und wird als einfeldriges Rahmenbauwerk mit einer Stützweite von 22 m errichtet. Der Überbau besteht aus einer schlaff bewehrten Ortbetonplatte, die sich ausgehend von einer Dicke von 1,00 m in Feldmitte zu den Widerlagerwänden hin auf 1,80 m aufvoutet.
In der vergangenen Woche waren wir vor Ort auf der Baustelle und haben das Traggerüst für die Betonage des Überbaus abgenommen, welche in dieser Woche erfolgt. Auch bei kleineren Brückenbauwerken bereitet es uns immer wieder aufs Neue eine Freude, die geprüften Unterlagen in der Umsetzung zu sehen. Ein herzliches Dankeschön an alle Projektbeteiligten für die gute Zusammenarbeit.




08/2025
Ersatzneubau Talbrücke Thulba A7 Würzburg - Fulda
Bereits seit 2018 sind Teile unseres Teams in dieses spannende Bauwerk involviert - los ging es mit der statisch-konstruktiven Prüfung der Entwurfsplanung gefolgt von der Prüfung der vorgezogenen Ausführungsstatik. Nach Vergabe der Bauleistung erfolgte neben der statisch-konstruktiven Prüfung auch die geometrisch-vetragliche Prüfung der Ausführungspläne, der Verbauten/Baubehelfe sowie der Abbruchstatik des Bestandsbauwerks. Die Prüfung wurde dabei von Beginn als Prüfgemeinschaft mit KLÄHNE BUNG durchgeführt - während unser Prüfingenieur Rainer Grimm für die Unterbauten zuständig ist, erfolgt die Prüfung des Überbaus durch Dr. Klähne. Im Team wurden in den vergangenen Jahren etliche Heraus-forderungen des Projekts gemeistert und ein kontinuierlicher Baufortschritt sichergestellt.
Die 460 m lange Stahlverbundkonstruktion wird mittels Taktschieben mit zwei getrennten Überbauten hergestellt, die als 7-feldrige Durchlaufträger das Tal der Thulba in bis zu 50 m Höhe überspannen. Eine Besonderheit des Projektes stellt die Herstellung in Seitenlage mit späterem Querverschub des Überbaus dar. Der Abbruch des Bestandsüberbaus erfolgte durch Absenken von Überbausegmenten mittels Litzenhebern, die Pfeiler wurden mittels Fallrichtungssprengung umgelegt.
Während sich das Bauwerk in Seitenlage bereits seit 2024 unter Verkehr befindet, erfolgt aktuell die Herstellung der endgültigen Pfeiler. Auch die ersten Verschübe des zweiten Überbaus haben bereits stattgefunden.




08/2025
Neubau Wohngebäude mit Gaststätte Appenzeller Straße München
Das in den 1970er Jahren entstandene Quartier FÜRstenried West mit rund 1.500 bestehenden Mietwohnungen wächst weiter: Im Rahmen eines groß angelegten Erweiterungsprojekts entstehen zusätzlich 620 neue Mietwohnungen in insgesamt 12 neuen Gebäuden - zukunftsfähig, sozialverträglich und nachhaltig.
Aktuell führen wir die statisch-konstruktive Prüfung des Neubaus F‑Q3 an der Appenzeller Straße durch – einem Wohngebäude mit Gaststätte im Erdgeschoss. Das Gebäude entsteht in Massivbauweise und umfasst eine dreigeschossige Tiefgarage, über der sechs Vollgeschosse sowie ein zurückversetztes Staffelgeschoss errichtet werden.
Derzeit befindet sich der Bau der drei Tiefgaragengeschosse in vollem Gange. Die Baugrube wurde zuvor vollständig mit einer überschnittenen Bohrpfahlwand gesichert, die später als Außenwand der Tiefgarage genutzt wird. Eine besondere technische Ausführung: Die Geschossdecken der Tiefgarage werden über Auflagertaschen direkt an die unbewehrten Bohrpfähle angeschlossen. Wir freuen uns, an der Umsetzung dieses attraktiven Stadtquartiers beteiligt zu sein und werden über den weiteren Baufortschritt berichten.
Weitere Infos zur Quartiersentwicklung: https://fuerstenriedwest.de/quartiersvision/




07/2025
Baufortschritt Aurachtalbrücke A3
Abschnitt für Abschnitt wandert auch das zweite Teilbauwerk der Aurachtalbrücke auf der A3 nahe Herzogenaurach durchs Tal. Im Zuge des ÖPP Projektes A3 Nordbayern stellt das zukunftsfähige Bauwerk einen wichtigen Bestandteil des 6-streifigen Ausbaus zwischen Erlangen und Würzburg dar: Hergestellt mittels bodengestützer Vorschubrüstung, ausgeführt als zweistegiger Sannbeton-Plattenbalken und mit 296 m das längste Bauwerk des Ausbauabschnittes.
Das erste Teilbauwerk ist bereits seit letztem Jahr unter Verkehr, bis Jahresende erfolgt die Herstellung der Fahrtrichtung Nürnberg.
Im Auftrag der Autobahn GmbH des Bundes führen wir seit 2021 die statisch-konstruktive sowie die geometrisch-vertragliche Prüfung des Bauwerks und aller Baubehelfe durch und freuen uns schon auf das fertiggestellte Bauwerk. Bis dahin steht noch die ein oder andere Abnahme auf der Baustelle an.
Allgemeine Infos zum Projekt gibt es auf https://www.a3-nordbayern.de/projekt zu sehen.
Weitere Infos zu unserer Leistung




07/2025
Herzlich Willkommen auf unserer neuen Internetpräsenz
Herzlich Willkommen auf der Homepage von Grimm und Partner Beratende Ingenieure. Auf unserer Seite finden Sie Infos zu unserem Leistungsspektrum, unseren Referenzen, dem Team sowie unsere Kontaktdaten. Treten Sie gerne mit uns in Kontakt!
