12/2025
Grimm und Partner wünscht frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!
Mit Freude blicken wir auf die Deutschlandkarte unserer Projekte, die wir dieses Jahr in den Bereichen Hoch-, Brücken- und Tunnelbau bearbeitet haben und stellen fest, dass wir auch außerhalb unserer "Heimatregion München" viele tolle Projekte in der statisch-konstruktiven Prüfung begleiten durften. Wir freuen uns darauf, im neuen Jahr weitere Punkte auf diese Karte zu setzen und überregional unsere Expertise erfolgreich einzubringen.
Wir bedanken uns bei allen Auftraggebern, Ingenieur- und Planungsbüros sowie ausführenden Baufirmen für die hervorragende Zusammenarbeit in diesem Jahr und freuen uns auf die Fortsetzung im neuen Jahr.
Zunächst einmal wünschen wir jedoch allen frohe Weihnachten, eine schöne und erholsame Zeit zwischen den Jahren und einen erfolgreichen und gesunden Start ins neue Jahr.


11/2025
Teilnahme am 29. Münchner Massivbau Seminar
Ende November fand an der TU München das alljährliche Massivbau Seminar statt. Während an der Abendveranstaltung am Donnerstag der fachliche Austausch und das Wiedersehen mit Ingenieur*innen aus der Planung, Ausführung und Bauherrenseite im Fokus stand, waren am Freitag zahlreiche spannende Vorträge zu Themen des Massivbaus auf dem Programm. Neben aktuellen Forschungsthemen und Entwicklungen in der Branche wurde über zahlreiche interessante Bauprojekte des Hoch-, Brücken- und Tunnelbaus referiert.
An beiden Tagen nahmen Teile unseres Teams teil und das Fazit war eindeutig: Wiedermal eine sehr gelungene Veranstaltung, die Oliver Fischer und das Team vom Lehrstuhl für Massivbau der TU München auf die Beine gestellt haben. Wir freuen uns bereits auf die Jubiläumsausgabe im kommenden Jahr!



11/2025
Abbruch Talbrücke Römershag
Ein oftmals unterschätzter Aspekt bei Ersatzneubauten von Brücken stellt der Rückbau der Bestandsbrücken dar, sowohl aus statischer Sicht als auch aus der Ausführungsperspektive. Nicht immer ist ein konventioneller Abbruch mit Baggern technisch möglich oder die wirtschaftlich sinnvollste Variante, auch die für spektakuläre Videos sorgende Sprengung von Brücken stößt spätestens dann an ihre Grenzen, wenn Gebäude oder erschütterungsanfällige Infrastruktur in der Umgebung liegen. In solchen Fällen erfolgt der Rückbau immer häufiger mittels Vorschubrüstung – entgegengesetzt zur damaligen Herstellungsrichtung.
Ein aktuelles Beispiel eines solch komplexen Rückbauvorgangs liefert die 322 m lange Talbrücke Römershag auf der A7 Würzburg – Fulda in der Nähe von Bad Brückenau. Die 5-feldrige Bestandsbrücke wurde im Jahr 1966 als Spannbeton-Hohlkasten abschnittsweise auf Traggerüst errichtet und überquert das Tal in bis zu 30 m Höhe. Für die Auflagerung der Vorschubrüstung wurden Vorbereitungs- und Verstärkungsmaßnahmen an den Pfeilern und Fundamenten erforderlich. Zur Sicherung der Bestandspfeiler in den Abbruchzuständen sind zusätzlich Seilabspannungen der Pfeiler erforderlich.
Wir prüfen diesen komplexen Rückbau in Zusammenarbeit mit Prof. Martin Mensinger (Mensinger Stadler Ingenieure) in statisch-konstruktiver Hinsicht. Nachdem die Vorbereitungen an den Pfeilern VI, VII und VIII größtenteils abgeschlossen sind und das Randfeld bereits konventionell abgebrochen wurde, kann in Kürze das Verfahren der Vorschubrüstung zum Rückbau des zweiten Feldes erfolgen. Im Anschluss erfolgt der Ersatzneubau an gleicher Stelle.
©️ Fotos Abbruch: Joachim Kretz, MSI




10/2025
Nachrechnung von Bestandsbrücken
Es zählt nicht immer nur der Neubau.
In unserem Arbeitsalltag beschäftigen wir uns nicht nur mit Neubauprojekten, sondern auch umfassend mit Bauwerken des Bestands. Insbesondere im Brückenbau stellt es aufgrund der hohen Baukosten oftmals die wirtschaftlichere Variante dar, Brücken zu erhalten und langfristig Sanierungs-/Ertüchtigungs-/Verstärkungsmaßnahmen durchzuführen, sofern dies die statischen Gesichtspunkte zulassen und sich die Brücken in einem noch unkritischen Zustand befinden. Einen essenziellen Schritt für die Abwägung zwischen Erhalt oder Ersatzneubau stellt hierbei die Nachrechnung von Brücken gemäß Nachrechnungsrichtlinie dar, welche wir bereits für zahlreiche Bauwerke durchgeführt haben und uns auch aktuell intensiv damit beschäftigen.
Neben der statisch-konstruktiven Prüfung der Nachrechnung der Donaubrücke Winzer (St 2125 zwischen Hengersberg und Osterhofen) führen wir aktuell auch die Nachrechnung der 675 m langen Innbrücke Suben auf der A3 am Grenzübergang zu Österreich durch. Zudem wurden von uns in diesem Jahr bereits die 190 m lange Amperbrücke Langenbach (Landkreis Freising) sowie die 305 m lange Brücke über das Mühltal (A6 Nürnberg – Amberg) nachgerechnet. Die Nachrechnung erfolgt dabei nach Stufe 1 und 2 der Nachrechnungsrichtlinie und unter Berücksichtigung zusätzlicher Betrachtungen, wie beispielsweise dem Ermüdungslastmodell ELM4.
Wir freuen uns darauf, auch zukünftig mittels durchgeführter Nachrechnungen den Straßenbaulastträgern eine fundierte Grundlage bieten zu können, um eine optimale Entscheidung im Sinne der Wirtschaftlichkeit, Tragfähigkeit und Dauerhaftigkeit für die jeweiligen Bauwerke zu treffen und eine funktionierende Infrastruktur sicherzustellen. Sollten Sie von unserer Expertise Gebrauch machen wollen, kontaktieren Sie uns gerne.




09/2025
Wir stellen ein - Werkstudent*in / Praktkant*in Bauingenieurwesen
Du studierst Bauingenieurwesen im 4. oder einem höheren Semester, interessierst dich für Statik und konstruktive Fächer wie Massivbau oder Stahlbau und möchtest erste Praxiserfahrungen sammeln? Dann bist du bei uns genau richtig!
Werde als Werkstudent*in oder Praktikant*in Teil unseres dynamischen Teams und wirke mit bei den Gebäuden, Brücken und Tunneln von morgen. Unterstütze die Projektteams bei der Durchführung computergestützter sowie manueller statischer Berechnungen und verbinde die im Studium erlernte Theorie mit der Praxis in spannenden Projekten und einem entspannten Arbeitsumfeld.
Sende uns deine Bewerbung an folgende E-Mail Adresse: info@gup-ing.de
Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

09/2025
Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp - Mehr als nur eine Flussquerung
Unsere Mitarbeiterin Sophie war vor einigen Tagen aus privaten Gründen in NRW unterwegs und konnte es sich natürlich nicht nehmen lassen, einen Abstecher bei der Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp einzuplanen. Bei Postkartenwetter hat sie uns diese tollen Impressionen des aktuellen Baufortschritts mitgebracht.
Aktuell befinden wir uns in den finalen Zügen der statisch-konstruktiven Prüfung der Unterbauten für die Strompfeiler der Brücke, auf denen später die Errichtung der bis zu 70 m hohen Pylone zum Befestigen der imposanten Schrägseile für das 380 m lange Hauptfeld über den Rhein erfolgt. Gleichzeitig schreitet der Einschub der Überbauten von beiden Rheinseiten zügig voran, während mit entsprechendem Vorlauf die weiteren Pfeilerachsen im Vorlandbereich hergestellt werden.
Auch wenn es bis zur endgültigen Verkehrsfreigabe noch einige Zeit dauern wird, freuen wir uns schon jetzt darüber, Teil dieses einzigartigen Bauwerks zu sein, welches einen leistungsfähigen Verkehrsfluss in der Metropolregion Rhein-Ruhr für die Zukunft sicherstellt.






09/2025
Neubau der Fuhrbachbrücke Brand
Im Auftrag des Staatlichen Bauamts Amberg-Sulzbach haben wir die statisch-konstruktive Prüfung der Fuhrbachbrücke Brand durchgeführt. Das Bauwerk überführt die St2181 über den Fuhrbach und wird als einfeldriges Rahmenbauwerk mit einer Stützweite von 22 m errichtet. Der Überbau besteht aus einer schlaff bewehrten Ortbetonplatte, die sich ausgehend von einer Dicke von 1,00 m in Feldmitte zu den Widerlagerwänden hin auf 1,80 m aufvoutet.
In der vergangenen Woche waren wir vor Ort auf der Baustelle und haben das Traggerüst für die Betonage des Überbaus abgenommen, welche in dieser Woche erfolgt. Auch bei kleineren Brückenbauwerken bereitet es uns immer wieder aufs Neue eine Freude, die geprüften Unterlagen in der Umsetzung zu sehen. Ein herzliches Dankeschön an alle Projektbeteiligten für die gute Zusammenarbeit.




08/2025
Ersatzneubau Talbrücke Thulba A7 Würzburg - Fulda
Bereits seit 2018 sind Teile unseres Teams in dieses spannende Bauwerk involviert - los ging es mit der statisch-konstruktiven Prüfung der Entwurfsplanung gefolgt von der Prüfung der vorgezogenen Ausführungsstatik. Nach Vergabe der Bauleistung erfolgte neben der statisch-konstruktiven Prüfung auch die geometrisch-vetragliche Prüfung der Ausführungspläne, der Verbauten/Baubehelfe sowie der Abbruchstatik des Bestandsbauwerks. Die Prüfung wurde dabei von Beginn als Prüfgemeinschaft mit KLÄHNE BUNG durchgeführt - während unser Prüfingenieur Rainer Grimm für die Unterbauten zuständig ist, erfolgt die Prüfung des Überbaus durch Dr. Klähne. Im Team wurden in den vergangenen Jahren etliche Heraus-forderungen des Projekts gemeistert und ein kontinuierlicher Baufortschritt sichergestellt.
Die 460 m lange Stahlverbundkonstruktion wird mittels Taktschieben mit zwei getrennten Überbauten hergestellt, die als 7-feldrige Durchlaufträger das Tal der Thulba in bis zu 50 m Höhe überspannen. Eine Besonderheit des Projektes stellt die Herstellung in Seitenlage mit späterem Querverschub des Überbaus dar. Der Abbruch des Bestandsüberbaus erfolgte durch Absenken von Überbausegmenten mittels Litzenhebern, die Pfeiler wurden mittels Fallrichtungssprengung umgelegt.
Während sich das Bauwerk in Seitenlage bereits seit 2024 unter Verkehr befindet, erfolgt aktuell die Herstellung der endgültigen Pfeiler. Auch die ersten Verschübe des zweiten Überbaus haben bereits stattgefunden.




08/2025
Neubau Wohngebäude mit Gaststätte Appenzeller Straße München
Das in den 1970er Jahren entstandene Quartier FÜRstenried West mit rund 1.500 bestehenden Mietwohnungen wächst weiter: Im Rahmen eines groß angelegten Erweiterungsprojekts entstehen zusätzlich 620 neue Mietwohnungen in insgesamt 12 neuen Gebäuden - zukunftsfähig, sozialverträglich und nachhaltig.
Aktuell führen wir die statisch-konstruktive Prüfung des Neubaus F‑Q3 an der Appenzeller Straße durch – einem Wohngebäude mit Gaststätte im Erdgeschoss. Das Gebäude entsteht in Massivbauweise und umfasst eine dreigeschossige Tiefgarage, über der sechs Vollgeschosse sowie ein zurückversetztes Staffelgeschoss errichtet werden.
Derzeit befindet sich der Bau der drei Tiefgaragengeschosse in vollem Gange. Die Baugrube wurde zuvor vollständig mit einer überschnittenen Bohrpfahlwand gesichert, die später als Außenwand der Tiefgarage genutzt wird. Eine besondere technische Ausführung: Die Geschossdecken der Tiefgarage werden über Auflagertaschen direkt an die unbewehrten Bohrpfähle angeschlossen. Wir freuen uns, an der Umsetzung dieses attraktiven Stadtquartiers beteiligt zu sein und werden über den weiteren Baufortschritt berichten.
Weitere Infos zur Quartiersentwicklung: https://fuerstenriedwest.de/quartiersvision/




07/2025
Baufortschritt Aurachtalbrücke A3
Abschnitt für Abschnitt wandert auch das zweite Teilbauwerk der Aurachtalbrücke auf der A3 nahe Herzogenaurach durchs Tal. Im Zuge des ÖPP Projektes A3 Nordbayern stellt das zukunftsfähige Bauwerk einen wichtigen Bestandteil des 6-streifigen Ausbaus zwischen Erlangen und Würzburg dar: Hergestellt mittels bodengestützer Vorschubrüstung, ausgeführt als zweistegiger Sannbeton-Plattenbalken und mit 296 m das längste Bauwerk des Ausbauabschnittes.
Das erste Teilbauwerk ist bereits seit letztem Jahr unter Verkehr, bis Jahresende erfolgt die Herstellung der Fahrtrichtung Nürnberg.
Im Auftrag der Autobahn GmbH des Bundes führen wir seit 2021 die statisch-konstruktive sowie die geometrisch-vertragliche Prüfung des Bauwerks und aller Baubehelfe durch und freuen uns schon auf das fertiggestellte Bauwerk. Bis dahin steht noch die ein oder andere Abnahme auf der Baustelle an.
Allgemeine Infos zum Projekt gibt es auf https://www.a3-nordbayern.de/projekt zu sehen.
Weitere Infos zu unserer Leistung




07/2025
Herzlich Willkommen auf unserer neuen Internetpräsenz
Herzlich Willkommen auf der Homepage von Grimm und Partner Beratende Ingenieure. Auf unserer Seite finden Sie Infos zu unserem Leistungsspektrum, unseren Referenzen, dem Team sowie unsere Kontaktdaten. Treten Sie gerne mit uns in Kontakt!
